Akademie Musiktheater heute

Stipendiat/innen 2018-2020

Gabrielė Bakšytė

Regie

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Geboren 1990 in Kaunas, Litauen. Regisseurin, Bühnenbildnerin und Lichtgestalterin. Seit 2015 Musiktheaterregiestudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Regieassistenzen und Hospitanzen bei Romeo Castellucci im Rahmen der Salzburger Festspiele, Philippe Quesne an der Staatsoper Unter den Linden, Vincent Boussard (Salzburger Osterfestspiele, Litauische Staatsoper, Aalto Musiktheater Essen, Hamburgische Staatsoper), und David Hermann am Opernhaus Zürich. Davor Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Zürich und Hamburg. Zu ihren eigenen Inszenierungen zählen ausgewählte Szenen von Tarkowskis „Nostalghia“, Shakespeares „Hamlet“, Strauss‘ „Der Rosenkavalier“, Haydns „Il mondo della luna“ und Offenbachs „La Périchole“.

Alessandro Baticci

Komposition

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Geboren 1991 in Mailand, Italien. Als freischaffender Komponist, Flötist und Performer bewegt er sich im Bereich der zeitgenössischen und experimentellen Musik sowie der Sound Art. Konzerttätigkeiten bei den weltweit wichtigsten Festivals und in den renommiertesten Konzertsälen, wie u.a. bei den Salzburger Festspielen, Luzern Festival, Darmstädter Ferienkursen, WienModern, Warschauer Herbst, Transart Bozen, Klangspuren, Wiener Festwochen. Daneben forscht er im Bereich der “augmentierten” Musikinstrumenten. Alessandro ist Mitglied und Mitbegründer des experimentellen Contemporary Pop Duo Nimikry sowie von dem Black Page Orchestra. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Universität für angewandte Kunst in Wien, sowie der Kunstuniversität in Graz.

Franziska Betz

Dramaturgie

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Geboren 1989 in München. Sie studierte u. a. Romanistik, Musikpädagogik und Musikwissenschaft in München, Würzburg und Pavia und schloss mit einer Arbeit zu Rossinis „Semiramide“ ihren Master of Arts ab. Wissenschaftliche Studien führten sie ans Deutsches Historisches Institut Rom (DHI Rom) und an die University of Chennai, Indien. Dramaturgie- und Regiehospitanzen, u. a. bei „Così fan tutte“, Mainfranken Theater Würzburg. In der Spielzeit 2017/18 arbeitete sie als Dramaturgie-Volontärin an der Bayerischen Staatsoper u. a. an Produktionen von Frank Castorf („Aus einem Totenhaus“) und Pierre Audi und Georg Baselitz („Parsifal“) mit. Als freie Dramaturgin und Lektorin konzipiert sie derzeit u. a. eine Konzertreihe für Neue Musik.

Susanne Brendel

Bühnen- und Kostümbild

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Geboren 1992 in Stuttgart. Sie studiert seit 2013 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Martin Zehetgruber und Prof. Bettina Walter. 2016 Gastsemester in der Bildenden Kunst bei Prof. Ricarda Roggan. 2017/18 Auslandssemester an der Vilniaus Dailės Akademija, Litauen. Ihre Arbeiten waren u. a. an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, der Spielstätte Nord des Schauspiel Stuttgart, dem Theater Rampe Stuttgart, dem Fuchsbau Festival Hannover, den Nibelungenfestspielen Worms, der Palermo Galerie Stuttgart sowie dem Schaulager der Galerie EIGEN + ART Leipzig zu sehen. Sie ist Gründerin der Kollektive JJ Kropp (Video / Neue Musik) und Last Exit to Paradise (Kunst / Party).

Valerian Geiger

Kulturmanagement

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Geboren 1987 in Stuttgart. Von 2007 bis 2010 Regieassistent und Abendspielleiter an der Staatsoper Stuttgart (u.a. für Calixto Bieito, Jossi Wieler, Christian Spuck). Anschließendes Studium der Theater-, Medien- und Musikwissenschaft an der Universität Bayreuth. 2012 Gastengagement als Regieassistent am Theater Freiburg. 2013 Produktmanager und Marketingassistent bei Arthaus Musik. 2013 und 2014 Gastengagements als Produktionsleiter am Festspielhaus Baden-Baden. 2014 bis 2016 Kulturmanagementstudium an der FU Berlin. 2016 Berater im Neupositionierungsprozess der Freien Volksbühne Berlin. Anfang 2017 Assistent des Geschäftsführenden Direktors der Staatsoper im Schiller Theater. Seit Mitte 2017 persönlicher Referent des Generaldirektors der Stiftung Oper in Berlin.

Dorothee Harpain

Dramaturgie

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© Sandra Then

Geboren 1988 in Leipzig. Seit der Spielzeit 2018/19 Musikdramaturgin am Landestheater Coburg. Von 2015 bis 2018 Dramaturgin und Operndirektionsassistentin am Theater Basel, wo sie u.a. die Produktionen „Melancholia“ (R: Sebastian Nübling/Ives Thuwis) und „Elektra“ (R: David Bösch) betreute und die Konzertreihe „Sachers musikalische Wunderkammer“ konzipierte. Während des Studiums der Musiktheaterwissenschaft an der Universität Bayreuth und der Dramaturgie an der HfMT Hamburg war sie u. a. beim Festival junger Künstler Bayreuth, an der Hamburgischen Staatsoper und der Staatsoper Hannover tätig, wo sie auch die Co-Dramaturgie bei „Don Giovanni“ (R: Benedikt von Peter) übernahm. Praktika bei diversen Verlagen, u. a. Universal Edition Wien.

Damian Ibn Salem

Dirigieren

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Geboren 1989 in Schlitz. Er ist Student in der Dirigierklasse von Prof. Matthias Foremny an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Während seiner Studienzeit hatte er die Möglichkeit mit zahlreichen professionellen Orchestern zu arbeiten. Erste Engagements als Dirigent und Korrepetitor führten ihn an die Oper Leipzig und das Mainfranken Theater Würzburg. Er ist Gründer und musikalischer Leiter des Beethoven Orchester Hessen mit dem er zyklisch alle 9 Sinfonien Beethovens im Raum Hessen aufführt. Als Assistenzdirigent des Akademischen Orchester Leipzig leitet er Orchesterproben und Konzerte im Gewandhaus. Sein Bachelorstudium Klavier beendete er im Februar 2015 an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Pauline Jacob

Libretto/Text

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Geboren 1989 in Gifhorn. Arbeitet als Sängerin und Schauspielerin an der Schnittstelle von Performance, Musik– und Sprechtheater. Engagements u. a. an der Hamburgischen Staatsoper, Kampnagel Hamburg, Theater Bremen. Sie schreibt Essays, Theaterstücke und Hörspiele und entwickelt Performances mit anderen Künstler/innen. Darunter: „Politics and Love“ (Kunstverein Hamburg, 2016) und „Sportboot/Killerwelle“ (Theaterpreis „Tankstelle 2016“), Hörspieloper „Wir – von nine to five“ (Ouvertüre ausgezeichnet beim Leipziger Hörspielsommer 2018) und aktuell „Als ich neulich um die Ecke ging und zufällig meine Freundin traf – eine Oper der Frauen“. Freie Mitarbeiterin Friedenauer Presse. 2016–18 Kunststipendium der Claussen-Simon-Stiftung, 2010-2014 Gesangsstudium HfMT Hamburg.

Anda Kryeziu

Komposition

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Geboren 1993 in Gjakova, Kosovo. Komponistin und Interpretin. Seit 2017 studiert sie Komposition bei Daniel Ott an der UdK Berlin sowie Komposition an der Hochschule für Musik Basel bei Caspar Johannes Walter. Davor studierte sie an der Hochschule für Musik Luzern Klavier und Komposition und schloss ihr Studium mit dem Master bei Konstantin Lifschitz (Klavier) und Dieter Ammann (Komposition) ab. Sie war u. a. Stipendiatin der B.O.G Stiftung und der atDta Stiftung etc. Die Musik von Kryeziu wurde von diversen Ensembles u. a. bei folgenden Festivals aufgeführt: 13th Mostra Sonora Sueca, Valencia; Aufwind Festival, Wien; New Music Days, Luzern. Ihre Musik vereint Instrumentalmusik, mit und ohne Live Elektronik, mit Multimedia und Musiktheater.

Marc Leroy-Calatayud

Dirigieren

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Geboren 1991 in Lausanne, Schweiz. Seit September 2016 als Assistent an der Opéra National de Bordeaux tätig. Dort leitet er regelmäßig eigene Opern- und Ballettproduktionen sowie symphonische Konzerte. Assistenzen u.a. bei Marc Minkowski, Andrés Orozco-Estrada, Paul Daniel u. a. an der Wiener Staatsoper, La Scala di Milano, dem Grafenegg und Verbier Festival. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Zürcher Hochschule der Künste bei Mark Stringer und Johannes Schlaefli. Meisterkurse bei u. a. Vladimir Jurowski und Bernard Haitink. Mitglied des Verbier Festival Orchestras und des Gustav Mahler Jugendorchesters. Er gründete in 2009 ein symphonisches Jugendorchester mit dem Ziel, klassische Musik allen Menschen zugänglich zu machen.

Philipp Lossau

Regie

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© Marie Haefner

Geboren 1991 in Lörrach. Seit 2014 Mitarbeiter des Regisseurs Hans Neuenfels in Schauspiel und Oper, u. a. an der Bayerischen Staatsoper bei „Manon Lescaut“ und „Southpole“, am Residenztheater München, der Staatsoper Berlin bei „Ariadne auf Naxos“ und „Salome“, am Opernhaus Zürich bei „Orest“, am Theater Basel, Theater in der Josefstadt und zuletzt bei den Salzburger Festspiele bei „Pique Dame“. Regieassistenz für das Education-Programm der Berliner Philharmoniker. Regiehospitanzen bei Christof Loy und Stefan Pucher. Seit 2013 Studium der Theaterwissenschaften an der Universität Leipzig.

Anika Rutkofsky

Regie

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© Björn Stumpf

Geboren 1987 Makinsk, Kasachstan. Opernregisseurin und ausgebildete Dramaturgin. Seit 2015 ist sie als Regieassistentin und Abendspielleiterin an der Oper Stuttgart engagiert. Sie studierte Musikwissenschaft sowie Französische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Basel sowie Dramaturgie im Master an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 2015/2016 war sie Dozentin für Szenisches Spiel bei der Masterklasse Gesang „Neue Musik“ an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Regie führte sie bei: „Aci, Galatea e Polifemo“ von G.F. Händel (2014) im Gohliser Schlößchen Leipzig; „The Telephone“ von G. C. Menotti (2016) im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln; „Spielraum Oper: Kasino“ (2017/2018) sowie „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre“ von J. Offenbach (2018) im Kammertheater Stuttgart.

Patrick Schäfer

Komposition

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Geboren 1993 in Augsburg. Er ist Akademist beim SWR-Vokal-Ensemble und Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. Er studiert Komposition im Master an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Marco Stroppa. Davor studierte er Komposition an der Musikhochschule München bei Hans-Jürgen von Bose und Isabel Mundry. Ein Erasmussemester absolvierte er bei Beat Furrer an der Kunstuniversität in Graz. Seine Arbeit umfasst Kompositionen für den Konzertsaal, elektronische Musik, Theatermusik, Musiktheater und Musik für den Film. Bereits vor seiner Studienzeit war er Preisträger zahlreicher Kompositionswettbewerbe. Seine von der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung geförderte erste Oper „Letzte Nacht“ wurde 2017 in den Spielplan des Stadttheaters Augsburg aufgenommen.

Leonora Scheib

Kulturmanagement

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Geboren 1992 in Wien, Österreich. Seit 2010 als Regieassistentin, Inspizientin sowie im dramaturgischen Bereich tätig. Zahlreiche Produktionen am Theater an der Wien (u. a. mit Keith Warner, Moshe Leiser und Patrice Courier, Harry Kupfer und Jens-Daniel Herzog), bei den Bregenzer Festspielen („André Chénier“, „Die Zauberflöte“, und 2018 Wiederaufnahmeleitung von Kasper Holtens „Carmen“ auf der Seebühne), Uraufführungen u. a. beim Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano und am Guangzhou Opera House, weitere Produktionen in Chemnitz, Graz, Strasbourg, demnächst Kopenhagen. Derzeit Abschlussphase ihres universitätsübergreifenden individuellen Masterstudiums
der Musiktheaterwissenschaft an der Universität Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Lara Scherpinski

Bühnen- und Kostümbild

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Geboren 1990 in Schönebeck. Seit 2013 Bühnen- und Kostümbildstudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Zehetgruber und Prof. Walter. 2018 Studium der Bühnengestaltung bei Prof. Anna Viebrock an der Akademie für bildende Kunst Wien. Als Kostümbildnerin für Film- und Theaterproduktionen u. a. Theater Trier, Schauspiel Stuttgart tätig. Regelmäßige Zusammenarbeit mit der Regisseurin Annika Schäfer. 2017 Bild-Kunst Förderpreis der 51. Internationalen Hofer Filmtage für den Langspielfilm "Brut" für das beste Kostümbild. 2011-2013 Bühnen- und Kostümassistentin bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, am Deutschen Theater Berlin und Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2016 ist Lara Scherpinski Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Akademie Musiktheater heute

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