A Safe and Special Place »Ménage-à-trois«
Ein Thema. Drei künstlerische Perspektiven. Drei szenische Miniaturen.
Das Ensemble Modern hat den drei künstlerischen Teams der »Akademie Musiktheater heute« jeweils zehn Fragen zur Herangehensweise an das Projekt, zu ihrer Zusammenarbeit und ihren Erwartungen gestellt.

Wie haben Sie sich dem Thema »Ménage-à-trois« genähert?
Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Wir wollten nichts Heimeliges von Eifersucht und freier Liebe erzählen, also haben wir uns in die asymmetrische, sperrige und älteste aller Dreierkonstellationen begeben: Adam, Eva, Gott. Gott ist dabei der leere Signifikant, der sich zwischen den Menschen auftut und um den herum sich die Begegnung von Adam und Eva strukturiert – gleichzeitig der Verführer und das Verbot, die Ohnmacht und die Strafe. Gott antwortet einem ja fast nie, aber wir hören trotzdem nicht auf zu fragen ...

Team »A Safe and Special Place«: Wir waren uns schnell einig, dass wir die klischeehafte Opern-Ménage-à-trois à la »Sopran liebt Tenor, Bariton hat was dagegen« vermeiden wollen. Dann haben wir wilde Assoziationen gesammelt: von Dreieinigkeit, über Pythagoras bis zu Becketts »Play«. Es gibt so viele Konstellationen mit drei Personen oder drei Elementen: das primäre Dreieck Vater, Mutter, Kind; das Dramadreieck Täter, Opfer, Retter; das Freud’sche Drei-Instanzen-Modell Ich, Es, Über-Ich usw. Letztendlich hat Klaus Manns Roman »Symphonie Pathétique« die ausschlaggebende Inspiration gegeben, eine Künstleroper zu schreiben, in der es um drei Sichtweisen auf Kunst geht.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Die konkrete Themenfindung rund um den inhaltlichen Komplex »Ménage-à-trois« fiel zunächst wegen der vielfältigen Ausgestaltungsmöglichkeiten nicht leicht. Mit der Thematik konfrontiert fiel auf, dass unser Leben, unsere sozialen Beziehungen übersät sind von Dreiecksbeziehungen. Sehr schnell kristallisierte sich ein grundlegendes Interesse an den gruppendynamischen Wirkmechanismen in Dreiergruppen heraus. Aus konkreten Beispielen leiteten wir theoretische Wirkmechanismen ab, die wir bei der Entwicklung des Plots wiederum ins Konkrete zurückgeführt haben.

Welche Texte verwenden Sie für das Libretto?
Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Natürlich Passagen aus der Bibel, Genesis. Daneben aber auch aus Octavia E. Butlers black-feministischem Scifi-Roman »Dawn«, aus Mary Shelleys »Frankenstein« und E. T. A. Hoffmanns »Sandmann«. Es geht immer um die lustvolle und gruselige Begegnung mit dem fremden Anderen. Es sind Geschichten, in denen wir damit umgehen müssen, dass unsere eigenen Geschöpfe und Projektionen selbstständig werden und sich plötzlich nicht mehr an das halten, was wir in sie hineingelegt haben.

Team »A Safe and Special Place«: Tatsächlich ist kein einziger Satz für diese Oper neu geschrieben. Es ist eine Collage aus Zitaten von Performance-Künstlern, Opernkritikern und Amazon-Rezensionen, von Klaus Mann über Orlan bis hin zu Donald Trump.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Wir nutzen die Chance, uns völlig frei einer Thematik anzunähern und ein eigenes Libretto verfassen zu können. Den Plot haben wir gemeinsam erarbeitet, die konkrete Verschriftlichung nahm unser Komponist Carl Tertio Druml vor. So hatte er die Möglichkeit, Musik und Wort perfekt auseinander erwachsen zu lassen.

Können Sie die Handlung kurz umreißen?
Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Ja. Du, ich und der Abgrund dazwischen, wie immer. Und das Schöne daran bist natürlich du. Und der Abgrund.

Team »A Safe and Special Place«: Ein eher konservativer Komponist wird von seinem übereifrigen Agenten mit einer provokanten Poetin zusammengebracht. Es kollidieren Ansichten über Kunst, Networking, das System Oper, und es fließt Sekt.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Wir zeigen zunächst eine konkrete Situation: Ein Mensch kommt in ein Café. Auf den ersten Blick stellt er das dar, was man »graue Masse« nennt. Allein seine Persönlichkeit macht ihn besonders: Er ist ein Mensch, der unreflektiert Meinungen und Ansichten vertritt, Stammtischparolen glaubt, wenig hinterfragt, mit einem sehr eingeengten Sichtfeld auf die Welt. Er ist ein Spießer, der sich strikt an der gesellschaftlichen Norm orientiert und keine Abweichungen dulden kann. Da schließt sich natürlich sofort die Frage an, wer die gesellschaftliche Norm überhaupt definiert. In unserem Café wird er nun allerdings ständig mit neuen Dreierkonstellationen konfrontiert, deren Dreh- und Angelpunkt er selbst bildet. In den verschiedenen Verbindungen soll ausgelotet werden, wie unterschiedlich sich eine »Ménage-à-trois« formieren und gestalten kann.

Wie lässt sich Ihre gemeinsame Arbeit im Team beschreiben? Welche Ebene – Text, Musik, Bühne oder Raum – reagierte worauf bzw. was war der Ausgangspunkt?
Alicia Geugelin (Team »Lilith«): Wir haben alles »from the bottom« zusammen entwickelt. Unser Ansatz war es, durch eine permanente Abstimmung in unserem Dreierteam aus Dramaturgie, Komposition und Regie ein Stück zu kreieren, in dem diese Ebenen sich durchkreuzen und überlappen. Wir suchten zuerst gemeinsam nach dem Ausgangspunkt für unsere Geschichte und fingen parallel an, am Handlungsentwurf und an der Komposition zu arbeiten. Weil sich die Ebenen von Handlung, Komposition, Bewegung im Raum so überlappen, haben sich starke Synergien und ebenso Reibungsflächen ergeben. Wir haben auch immer wieder bei null angefangen. Und plötzlich war alles da. Der Text kam interessanterweise zuletzt, da wir es spannend finden, viel ohne Text zu erzählen. Der Text ist auch eine eigene mediale Ebene und stammt aus verschiedenen Quellen. Bei uns ist nicht selbstverständlich, dass auf der Bühne gesungen wird. Gesang ergibt sich als inhaltliche Konsequenz aus der Handlung oder als Weiterentwicklung von Sprache.

Team »A Safe and Special Place«: Wir haben zunächst gemeinsam Ideen und Themen gesammelt. Als wir uns über eine Richtung einig waren, hat unser Librettist relativ selbstständig ein Libretto verfasst. Das war die Grundlage für die weitere Planung der Bühne, die ja für alle drei Teams funktionieren muss. Es folgte die Konzeption durch den Komponisten und die Regisseurin. Auch wenn jeder sein Spezialgebiet hat, wollen wir dieses Stück als Gemeinschaftsprodukt konzipieren und uns die Freiheit nehmen, uns gegenseitig zu hinterfragen und zu inspirieren.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Am Anfang stand eine szenische Idee, dann entstand das Libretto, daraufhin die Komposition. Die Szene und das Bühnenbild entwickelten sich parallel zur Komposition. Doch generell kann man von einem Amalgam sprechen: Alle Stränge sind aufs Engste miteinander verschmolzen, fließen ineinander, beeinflussen sich gegenseitig.

Gibt es spezielle kompositorische Techniken? Sind die Musikerinnen und Musiker auch in den Raum / die Bühnensituation integriert?
Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Manuel Zwerger lässt nichts unangetastet. Er baut die Instrumente um und zusammen und verbindet sie beispielsweise durch Fäden und Schläuche über den ganzen Raum miteinander. Dieses zusammenhängende Gebilde ist nicht nur klanglich eine ganz neue Apparatur, sondern bestimmt auch die Bewegungsabläufe der Musikerinnen und Musiker, die auf eine andere Weise synchron sein müssen, als im nur akustischen Zusammenspiel. Und am Ende werden diese verbundenen Instrumente gemeinsam ein Bühnenobjekt bewegen, das wie eine von den Instrumenten gesteuerte Marionette mit den Spielbewegungen der Instrumentalisten animiert wird. Die musikalischen Techniken umfassen Komplexismus, Improvisationen, romantische Stilkopie, Instrumentaltheater und Techno-Imitationen.

Team »A Safe and Special Place«: Dur-Akkorde, Geräusche und Mikrotonalität sind gleich wichtig. Musikalisch ist jede Szene und jeder Charakter radikal unterschiedlich gestaltet, genau wie die Textquellen. Von kitschigem Spektralismus zu hyperrealistischem Richard Strauss ist alles dabei. Das Konzept ist Post-truth-Kunst, in der eine Spannung zwischen Ehrlichkeit und Lüge – oder Bild und Bedeutung – eine große, vielleicht sogar die wichtigste Rolle spielt. Dabei gibt es einige Easter Eggs; kleine Anspielungen und Zitate aus bekannten Werken. Und ja, die Musikerinnen und Musiker sind sehr zentral auf der Bühne platziert und auch in die Szene eingebunden.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Die Ansprüche an ein Bühnenwerk sind andere als an eine Komposition für eine konzertante Aufführung. Die Aktionen auf der Bühne stellen ihre eigenen Anforderungen an das Material. Bei der Komposition steht für den Komponisten Carl Tertio Druml der Zusammenklang des Ensembles als Kollektiv im Vordergrund, was erfordert, dass die Musikerinnen und Musiker zusammen im Raum platziert sind. Allerdings wird es auch Momente geben, in denen die Musik »szenisch in den Raum schwappt«.

Wie gestaltet sich der Part der Sängerinnen und Sänger? Wie wird die Stimme eingesetzt?
Alicia Geugelin (Team »Lilith«): Der Umgang mit Stimme ist in unserem Stück stark geprägt durch die Ergänzung von komponierten mit in den Proben entstehenden Gesangsmomenten. Inspiration für den Umgang mit Gesang ist der Gedanke, dass bei uns über die Stimme Kommunikation, Annäherung, Emotion passiert. Das spielt sich auf einer anderen Ebene ab, als der im Text vermittelte Inhalt.

Team »A Safe and Special Place«: Der Gesang ist wichtig, aber man findet jede Art und Weise, die Stimme zu verwenden, was die Vielfalt der Charaktere und Inspirationen widerspiegelt. Die Abstufungen von verstärktem und unverstärktem Sprechen betreffen dabei nicht nur die Sängerinnen und Sänger.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Der Komponist legt in seinem Werk einen Schwerpunkt auf größtmögliche Textverständlichkeit. So folgt er auch der natürlichen Prosodie der Sprache und überführt die Stimme in ihrem natürlichen Tonfall in Musik.

Was können Sie zum Bühnenentwurf verraten?
Alicia Geugelin (Team »Lilith«): Was wir verraten können, ist, dass wir ein zentrales, bewegliches Bühnenobjekt haben, das die Sänger mit den Musikern des Ensemble Modern verbindet und Mittel wird, um den Umgang mit Instrumenten im Musiktheater neu zu denken.

Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Die szenischen Bewegungen bringen unmittelbar Klang hervor und die klangerzeugenden Bewegungen der Instrumentalisten sind gleichzeitig szenische Aktion.

Team »A Safe and Special Place«: Das Publikum ist natürlich in drei Gruppen aufgeteilt, passend zum Motto! Und die drei Stücke wandern durch den Raum.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Da wir den Abend beschließen, wird sich der Bühnenentwurf organisch aus den beiden zuvor aufgeführten Werken ergeben. Aber so viel sei verraten: Es wird kein realistisches Café auf der Bühne abgebildet. Die Szene wird immer mehr mit den Sehgewohnheiten der Besucher verwoben, sodass man zuerst auf ein Café blickt, aber sukzessive selbst als Besucher des Cafés in den Fokus gerät.

Was kann Ihrer Meinung nach Musiktheater, was andere Theaterformen nicht können?
Alicia Geugelin (Team »Lilith«): Jede Theaterform hat ihre Spezialität. Musiktheater kann auf einer emotionalen Ebene wirken, Unsagbares fühlbar machen.

Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Musiktheater ist der Ort, an dem Andersartigkeit verhandelt wird, wo es genau um die Vermischung der Medien geht. Aber es kommen nicht nur unterschiedliche Medien wie Musik, Text und Theater zusammen, sondern auch unterschiedliche Zeitlichkeiten, Träume und Körper, und es stellt sich immer die Frage, wie sie miteinander auskommen, wie sie diesen gemeinsamen Moment gestalten. Der Claim von Musiktheater ist immer, sich auf das Fremde einzulassen, Grenzen lustvoll zu verwischen.

Team »A Safe and Special Place«: Es ist eine sehr vielschichtige Kunstform, die dem Zuhörer und Zuschauer viele Anknüpfungspunkte und Assoziationsmöglichkeiten gibt. Ich würde nie sagen, dass Musiktheater besser oder wichtiger ist als andere Kunstformen, aber es kann auf emotionaler Ebene anders berühren als Sprechtheater.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Jede Theaterform hat ihre eigenen Besonderheiten und Vorzüge. Das Besondere am Musiktheater ist die Verbindung von darstellendem Spiel und Musik. Die Darsteller können nicht nur von ihren Emotionen sprechen und sie darstellen. Durch die Musik tritt eine Ebene hinzu, die die Worte und Handlungen tiefer ausloten, kontrastieren, ins Unermessliche intensivieren oder auch entlarven kann. Musik ist eine Kunstform, die zu uns auf eine unglaublich unmittelbare Art spricht. Diese Tatsache verleiht dem Musiktheater seine Kraft.

Was macht Musiktheater im Jahr 2019 aus?
Alicia Geugelin (Team »Lilith«): Für uns ist es eine Öffnung in vielerlei Hinsichten: des Raums, der Art des Gesangs, der Position des Publikums – die Infragestellung von Hierarchien in Theatern und Teams.

Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Wenn wir nah an die Dinge herangehen, verschwimmen herkömmliche Koordinaten, sinnliche, mediale und affektive Trennungen.

Team »A Safe and Special Place«: Aktuelle Kunst stellt Fragen zu aktuellen Anliegen und davon haben wir reichlich! Wir leben in einer Post-truth-Welt. Wahrheit und Fakten sind nicht mehr, was sie einmal waren. Wie kann Kunst darauf reagieren? Mit Ironie? Mit neuen Utopien? Die Herausforderung ist, gleichzeitig zu berühren und Fragen zu stellen, um politisches Denken zu provozieren.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Aktualität und Zeitbezug sind unabdingbar im Musiktheater. Wir möchten Dinge auf der Bühne zeigen, die relevant für uns heute lebende Menschen sind, was im Umkehrschluss auch Aktualität impliziert. Allerdings heißt Aktualität nicht nur, aktuelle Themen wie etwa Klimaschutz oder die #MeToo-Debatte auf die Bühne zu bringen, quasi eine Art Übertragung der »Tagesschau« auf die Opernbühne. Das wäre zu kurz gegriffen. Vielmehr geht es darum, wirklich zum Kern der Werke vorzudringen. Das Musiktheater in all seinen Formen, sei es experimentell oder klassisch in heutiger Deutung, soll uns immer dazu anhalten, zu hinterfragen, wach zu bleiben, uns und unsere Gesellschaft immer wieder auf die Probe zu stellen.

Auf was kann sich das Publikum besonders freuen? Worauf freuen Sie sich?
Jim Igor Kallenberg (Team »Lilith«): Es kommen ja hauptsächlich geladene Gäste und zusätzlich gib es eine Verlosung. Wer also da ist, darf sich ohnehin freuen.

Team »A Safe and Special Place«: Auf einen sehr abwechslungsreichen Abend und ein großes Wagnis. Auf die gewohnte fantastische Qualität des Ensemble Modern in Kombination mit jungen Ideen und Stimmen.

Christin Hagemann (Team »Wiener Ménage«): Das Publikum wird einen kompletten Perspektivwechsel mit dem Protagonisten erleben: vom betrachtenden Zuschauer, der unweigerlich Gesehenes einordnet, wertet und beurteilt, zu einem Zuschauer, der mit seinen eigenen Vorurteilen konfrontiert wird. Diesen doch komplizierten Vorgang szenisch in Bilder zu fassen, stellt für uns eine große Herausforderung dar, auf deren Umsetzung wir uns in den Probenphasen sehr freuen.
close Zwei Jahre lang erarbeiteten die 15 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahrgangs 2017-2019 drei Musiktheaterstücke zum Thema »Ménage-à-trois«. 2019 kooperierte die »Akademie Musiktheater heute« für das Abschlussprojekt erstmals mit dem Ensemble Modern und der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst Frankfurt am Main.


Team »Lilith«
Der Komponist Manuel Zwerger, die Regisseurin Alicia Geugelin und der Dramaturg Jim Igor Kallenberg entwickelten das Musiktheater »Lilith«.
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Team »Wiener Ménage«
Der Komponist Carl Tertio Druml, der Regisseur Nils Braun und die Dramaturgin Christin Hagemann entwickelten das Musiktheater »Wiener Ménage«.
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Team »A Safe and Special Place«
Der Komponist Thierry Tidrow, der Librettist Mien Bogaert, die Regisseurin Carmen C. Kruse und die Dramaturgin Lorina Strange entwickelten das Musiktheater »A Safe and Special Place«.
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Kontext Der Festakt 2019 der »Akademie Musiktheater heute« (AMH) findet in Kooperation mit dem Ensemble Modern und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main statt.

Die »Akademie Musiktheater heute« ist ein Förderprogramm der Deutsche Bank Stiftung für junge Talente aus dem Musiktheater.
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